Zum Inhalt springen René Kress – Shopify Entwicklung & Consulting Kostenloser Befund

SEO für jedes CMS · Website-Systeme

SEO für WordPress,
ohne neues Theme.

WordPress bringt für Suchmaschinen schon viel mit, etwa sprechende Adressen und eine eigene Sitemap, also ein Inhaltsverzeichnis für Suchmaschinen. Was fehlt, ergänzen wir mit wenigen geprüften Plugins und richten Ihre Website nach den Bereichen „Technik & Meta“, „Struktur“ und „Inhalt“ des Prüfdienstes Seobility sowie nach der Google Search Console aus, dem Werkzeug von Google für Website-Betreiber. Meist gelingt das ohne neues Theme, also im vorhandenen Design.

SteckbriefWordPress
System
WordPress (selbst gehostet, WordPress.org)
Eingriff
Volle Kontrolle Server, Code und Ausgabe erreichbar
Werkzeuge
Yoast SEO, Rank Math SEO und SEOPress, WP Super Cache, W3 Total Cache, LiteSpeed Cache, Redirection
Messung
Seobility und Search Console, vorher und nachher
Garantie
90 % in Technik & Meta und Struktur, Garantiebedingungen
Ladezeit und Caching
WordPress lädt Bilder seit Version 5.5 verzögert, also erst, wenn sie in den sichtbaren Bereich rücken. Seit 6.3 lädt es das vermutlich größte sichtbare Bild bevorzugt, seit 6.8 holt WordPress verlinkte Seiten vorab, sobald jemand zum Klick ansetzt. Wir ergänzen Caching, das Zwischenspeichern fertiger Seiten, und prüfen, ob Ihr Server das Bildformat AVIF verarbeitet.
Titel und Meta-Daten
Eine Meta-Beschreibung, also den Text, den Google oft unter dem Titel zeigt, erzeugt WordPress von sich aus nicht. Wir pflegen Titel und Beschreibungen deshalb mit einem SEO-Plugin, legen Muster für Beiträge, Seiten und Archive fest und formulieren die wichtigsten Seiten einzeln. Doppelte Angaben aus Theme und Plugin räumen wir dabei auf.
Überschriften und Struktur
Jede Seite braucht genau eine H1, die Hauptüberschrift. In Pagebuildern, also Baukästen für Seitenlayouts wie Elementor oder Divi, legt eine eigene Einstellung die Ebene fest, nicht die Schriftgröße. Wir ordnen die Ebenen, verlinken verwandte Seiten untereinander und nutzen den Breadcrumbs-Block, eine Pfadnavigation, die WordPress seit Version 7.0 mitbringt.
Indexierung und Sitemaps
Seit Version 5.5 erzeugt WordPress unter /wp-sitemap.xml eine Sitemap und nennt sie in der robots.txt, der Steuerdatei für Suchmaschinen. Yoast SEO ersetzt sie durch eine eigene. Wir legen fest, welche Archive in den Index gehören, setzen schwache Archivseiten auf noindex, die Bitte um Nichtaufnahme, und reichen die Sitemap in der Search Console ein.
Mehrsprachigkeit
Mehrsprachige Websites richten wir mit WPML oder Polylang ein. Beide setzen hreflang, die Sprachangabe für Suchmaschinen, die jede Fassung mit ihren Übersetzungen verknüpft. WPML ergänzt auf jeder Seite x-default, den Verweis für alle übrigen Sprachen, Polylang nur auf der Startseite. Übersetzte Adressteile für Kategorien bietet Polylang erst in der Pro-Fassung.
Strukturierte Daten
Strukturierte Daten sind maschinenlesbare Angaben nach dem Standard Schema.org. Yoast SEO gibt damit Organisation oder Person, Beitrag, Webseite und Brotkrumenpfad aus, Rank Math bietet über 16 Typen zur Auswahl. Wir hinterlegen Name und Logo Ihres Unternehmens und prüfen das Ergebnis mit dem Google-Test für Rich-Suchergebnisse, also Treffer mit Zusatzangaben.
  1. Häkchen bei der Sichtbarkeit für Suchmaschinen

    Unter „Einstellungen › Lesen“ lässt sich WordPress bitten, Suchmaschinen fernzuhalten. Bleibt das Häkchen nach dem Start gesetzt, trägt jede Seite noindex und nofollow, die Bitte, weder die Seite aufzunehmen noch ihren Links zu folgen, und die Sitemap von WordPress ist abgeschaltet. Nach dem Umzug von einer Testumgebung prüfen wir diese Einstellung deshalb als Erstes.

  2. Anhangseiten

    Für jede hochgeladene Datei kann WordPress eine eigene Anhangseite anlegen, die außer der Datei kaum Inhalt hat. Seit Version 6.4 sind diese Seiten nur bei neuen Installationen abgeschaltet, ältere Websites behalten sie. Wir leiten die Adressen dort auf die Datei um, etwa über die Einstellung für Medienseiten in Yoast SEO.

  3. Überschriften im Pagebuilder

    Im Überschriften-Widget von Elementor bestimmt das Feld für den HTML-Tag die Ebene, voreingestellt ist H2; an der sichtbaren Größe lässt sie sich nicht ablesen. Divi gibt den Titel des Kommentar-Moduls ab Werk als H1 aus. So entstehen schnell mehrere oder gar keine H1. Wir prüfen jede Vorlage und korrigieren die Ebenen in den Einstellungen.

  4. Doppelte Meta-Beschreibung durch das Theme

    Manche Themes schreiben selbst eine Meta-Beschreibung in den Quelltext, das Theme Hello Elementor zum Beispiel. Zusammen mit dem SEO-Plugin stehen dann zwei Beschreibungen auf der Seite, und Suchmaschinen greifen womöglich die falsche. Wir schalten die Ausgabe des Themes ab, meist mit wenigen Zeilen in einem Child-Theme, einer updatesicheren Erweiterung des Themes.

  5. Schlagwörter und Archive

    Jedes Schlagwort erzeugt in WordPress eine eigene Archivseite. Viele kaum genutzte Schlagwörter ergeben dünne Seiten mit fast gleichem Inhalt, die Seobility als doppelte oder zu kurze Inhalte meldet. Wir dünnen die Schlagwörter aus, geben Kategorien einen eigenen Einleitungstext und nehmen überflüssige Archive über das SEO-Plugin aus dem Index.

Reicht die eingebaute Sitemap von WordPress?

Für kleine Websites oft schon. Die Sitemap unter /wp-sitemap.xml enthält Beiträge, Seiten, Kategorie- und Schlagwortseiten sowie Autorenseiten, bis zu 2.000 Einträge je Teil-Sitemap. Einzelne Seiten lassen sich dort aber nur per Code ausschließen. Mit Yoast SEO steuern Sie den Inhalt über Einstellungen, die eingebaute Sitemap schaltet das Plugin dann ab. Die neue Adresse melden wir in der Search Console.

Yoast SEO oder Rank Math: Was passt besser?

Im Kern decken beide dasselbe ab: Titel, Beschreibungen, Sitemaps und strukturierte Daten. Unterschiede zeigen sich bei Zusatzfunktionen, etwa sind Weiterleitungen bei Rank Math dabei, bei Yoast SEO erst in der Premium-Fassung. Ein bereits eingerichtetes Plugin wechseln wir nur mit gutem Grund, weil Einstellungen und Daten sauber übernommen werden müssen. Wichtig ist vor allem, dass nur eines aktiv ist.

Bremst ein Pagebuilder wie Elementor oder Divi die Website?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Wie stark ein Pagebuilder die Ladezeit belastet, hängt von Vorlagen, Erweiterungen und Einstellungen ab, und das zeigt erst eine Messung. Wir werten dafür den Bericht zu den Core Web Vitals in der Search Console aus, also echte Ladedaten Ihrer Besucher, ordnen die Überschriften und entfernen ungenutzte Bausteine. Reicht das nicht, bauen wir einzelne Vorlagen schlanker neu.

Müssen wir für bessere SEO das Theme wechseln?

In der Regel nicht. Titel, Beschreibungen, Sitemaps, Überschriften und strukturierte Daten lassen sich im bestehenden Theme ordnen, Ladezeit gewinnen wir über Caching und Bilder. Ein Wechsel lohnt sich erst, wenn das Theme veralteten Code mitbringt, keine Updates mehr erhält oder Überschriften fest falsch ausgibt. Das prüfen wir vorab und sagen es Ihnen offen, bevor Aufwand entsteht.

Wie steht Ihre WordPress-Website heute da?

Nennen Sie uns die Adresse. Wir messen den Stand mit Seobility und sagen Ihnen, was in WordPress zuerst zu tun ist.