SEO für jedes CMS · Baukästen
SEO für Webflow,
bis in jede Sammlung.
Webflow lässt Titel, Beschreibungen, Weiterleitungen und strukturierte Daten, also maschinenlesbare Zusatzangaben für Suchmaschinen, direkt in den Einstellungen pflegen. Wir nutzen diese Bordmittel von statischen Seiten bis in jede Sammlung, also jede Inhaltsliste im CMS, und richten die Optimierung nach den Prüfregeln von Seobility aus. Wo Webflow aufhört, etwa bei serverseitigem Code oder tief verschachtelten Adressen, sagen wir das offen.
- System
- Webflow (Designer, CMS und Webflow-Hosting)
- Eingriff
- Weitgehend Fast alles über Bordmittel und Erweiterungen
- Werkzeuge
- Audit-Panel, Site health scan, Webflow Localize, Schema Flow
- Messung
- Seobility und Search Console, vorher und nachher
- Garantie
- 90 % in Technik & Meta und Struktur, Garantiebedingungen
Was wir optimieren
Die Hebel in Webflow.
- Titel und Beschreibungen
- Webflow kennt keine seitenübergreifenden SEO-Angaben: Jede Seite bekommt in ihren Seiteneinstellungen ein eigenes Title-Tag, den Titel im Suchergebnis, und eine Meta-Beschreibung, den Text darunter. Für Sammlungsseiten bauen wir Muster aus Feldern wie Name oder Kurztext, sodass jeder Eintrag automatisch eigene Angaben erhält. Titel halten wir unter 60 Zeichen.
- 301-Weiterleitungen
- Unter Site settings > Publishing legen wir 301-Weiterleitungen an, also dauerhafte Umleitungen alter Adressen auf neue. Ganze Ordner leiten wir mit einer Platzhalter-Regel wie /alt/(.*) nach /neu/%1 um. Webflow empfiehlt höchstens 1.000 Regeln, weil jede davon in die Datei manifest.json wandert, die Browser mitladen. Umfangreiche Listen aus einem Relaunch importieren wir per CSV-Datei.
- Indexierung und Sitemap
- Die sitemap.xml, das Adressverzeichnis für Suchmaschinen, erzeugt Webflow bei jedem Veröffentlichen neu, mit Änderungsdatum je Seite. Seiten und einzelne CMS-Einträge, die nicht in den Index sollen, stellen wir per „Sitemap indexing“ auf noindex, die Anweisung, sie nicht aufzunehmen. Regeln für Crawler, die Suchprogramme der Suchmaschinen, pflegen wir in der robots.txt unter SEO > Indexing.
- Strukturierte Daten
- Für strukturierte Daten hat Webflow ein eigenes Feld „Schema markup“ in den Seiteneinstellungen. Dort hinterlegen wir JSON-LD, ein Format für maschinenlesbare Angaben, auch auf Sammlungsseiten mit gebundenen Feldern, damit jeder Eintrag eigene Daten liefert. Referenz-, Mehrfachreferenz- und Mehrfachbild-Felder lassen sich nicht einbinden. Anschließend prüfen wir mit dem Schema Markup Validator und dem Rich-Results-Test von Google.
- Ladezeit
- In den Advanced publishing options minifizieren wir HTML, CSS und JavaScript, entfernen also überflüssige Zeichen, laden Skripte asynchron, also parallel zum Seitenaufbau, und erzeugen CSS pro Seite. Bilder wandeln wir im Assets-Panel in die kleineren Formate WebP oder AVIF um und stellen das Ladeverhalten auf „Lazy“, damit Bilder unterhalb des sichtbaren Bereichs erst beim Scrollen laden.
- Mehrsprachigkeit
- Mit Webflow Localize erhält jede Sprachfassung automatisch ihr lang-Attribut, die Sprachkennung im Code, und hreflang, die Sprachangabe für Suchmaschinen, im Seitenkopf und in der Sitemap. Pro Sprache übersetzen wir Slug, also den Adressteil, sowie Titel, Beschreibung, Open-Graph-Angaben für geteilte Links und Alt-Texte, die Bildbeschreibungen. Ohne diese Arbeit zeigt eine Zweitsprache dieselben Texte wie die Hauptsprache.
Bordmittel und Erweiterungen
Womit wir in Webflow arbeiten.
Audit-Panel
Die eingebaute Prüfung meldet fehlende Alt-Texte, übersprungene Überschriftenebenen, nichtssagende Linktexte sowie fehlende Titel, Beschreibungen und Schema-Angaben, für eine Seite oder die ganze Website. Bilder in Komponenten, Lightboxen und CMS-Feldern prüft sie nicht, dort kontrollieren wir von Hand.
Site health scan
Der Gesundheitscheck im Webflow-Supportportal bewertet Domain, SSL, Minifizierung, asynchrones JavaScript, Seiten-CSS sowie die Zahl der Klassen und Schriften. Meta-Angaben prüft er nur auf der Startseite. Für alle Unterseiten ergänzen wir deshalb einen Crawl, einen automatischen Durchlauf aller Seiten, mit Seobility.
Webflow Localize
Das Zusatzmodul für Sprachen und Regionen setzt hreflang automatisch und lässt Slugs, Titel und eigenen Code je Sprache anpassen. Die automatische Weiterleitung nach Browsersprache gibt es nur in den höheren Localize-Stufen. Produkte und Kategorien aus Webflow E-Commerce lassen sich damit nicht übersetzen.
Schema Flow
App aus dem Webflow-Marktplatz, die JSON-LD per Formular anlegt und mit CMS-Feldern verknüpft, auf Wunsch nur für gefilterte Einträge. Sinnvoll bei vielen Schema-Typen über viele Seiten; für einzelne Seiten reicht das eingebaute Feld „Schema markup“ ohne zusätzliche App.
Worauf es ankommt
Stolpersteine bei Webflow.
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Staging-Adresse webflow.io
Neben Ihrer Domain kann eine Webflow-Website auch unter ihrer Testadresse auf webflow.io erreichbar sein. Damit dieselben Inhalte nicht unter zwei Domains im Index landen, schalten wir „Staging indexing“ in den SEO-Einstellungen aus; Webflow liefert dann für diese Subdomain eine sperrende robots.txt aus. Der Schalter setzt einen bezahlten Website- oder Workspace-Tarif voraus.
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Ordner verschieben, Sammlung umbenennen
Verschieben Sie Seiten in einen anderen Ordner oder ändern die Adresse einer Sammlung, liefern alle alten URLs den Fehler 404. Wir legen vorher Platzhalter-Regeln an und setzen spezielle Regeln vor allgemeine, denn Webflow prüft Weiterleitungen in der Reihenfolge ihrer Anlage, die ältesten zuerst. Beim Ändern eines einzelnen Slugs hilft das Häkchen für die automatische Umleitung.
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Sprachpfade und 302
Weiterleitungen gelten nur für die Hauptsprache: Sollen /alt und /en/alt auf eine neue Seite zeigen, braucht es zwei Regeln. Die automatische Sprachweiterleitung von Localize arbeitet mit 302, also vorübergehenden Umleitungen, und lässt sich nicht umstellen. Wir planen Sprachpfade deshalb vor dem Start und testen jede Variante einzeln.
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Vorschaubilder nicht umwandeln
Die Umwandlung im Assets-Panel spart Ladezeit, doch Open-Graph-Bilder, die Vorschaubilder beim Teilen in sozialen Netzwerken, dürfen kein WebP oder AVIF sein. Diese Dateien nehmen wir aus der Massenumwandlung aus. Hintergrundbilder sowie Bilder aus CSV- oder API-Importen bekommen keine responsiven Varianten und müssen vorab passend verkleinert werden.
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Canonical richtig eintragen
Den globalen Canonical-Tag, der Suchmaschinen die bevorzugte Adresse jeder Seite nennt, tragen wir mit https und ohne Schrägstrich am Ende ein, sonst entstehen Adressen mit doppeltem Schrägstrich. Spielt zusätzlich der Google Tag Manager einen Canonical aus, stehen zwei Angaben im Code, und Suchmaschinen ignorieren womöglich beide.
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Alt-Texte für CMS-Bilder
Für Bilder aus Sammlungen legen wir ein eigenes Textfeld an und verbinden es im Bildelement über „Get Alt Text from“, damit jeder Eintrag eine passende Beschreibung bekommt. Weil das Audit-Panel solche Bilder nicht prüft, kontrollieren wir die Texte nach dem Veröffentlichen im ausgelieferten Code.
Wo die Grenzen liegen
Was in Webflow nicht geht.
Webflow führt keinen serverseitigen Code wie PHP aus, und eigener Code ist je Bereich auf 50.000 Zeichen begrenzt. CMS-Einträge liegen immer direkt unter der Adresse ihrer Sammlung; Ordner gibt es nur für statische Seiten, Pfade wie /blog/kategorie/beitrag sind für CMS-Inhalte damit nicht vorgesehen. Bilder und Dateien kommen vom Webflow-CDN, einem verteilten Auslieferungsnetz, statt von Ihrer Domain, und der Code-Export enthält keine CMS-Inhalte. Brauchen Sie serverseitige Logik, tiefe Adressstrukturen oder volle Hoheit über das Hosting, bringt ein Umzug mehr als weitere Feinarbeit in Webflow.
Unsere Garantie
Auch für Webflow:
90 Prozent, oder Sie zahlen nichts.
Für Ihre Webflow-Website sagen wir mindestens 90 Prozent in den Seobility-Bereichen Technik & Meta und Struktur zu, gemessen 30 Tage nach Zugang. Erreichen wir das nicht, zahlen Sie für die technische Optimierung nichts. Abgerechnet wird erst nach der Nachmessung.
Häufige Fragen
Was Kunden zu Webflow fragen.
Bringt die Optimierung in Webflow automatisch bessere Platzierungen?
Nicht automatisch. Wir sorgen dafür, dass Technik, Meta-Angaben, Struktur und Inhalt den Regeln von Seobility entsprechen und Google jede Seite sauber lesen kann. Wo eine Seite am Ende steht, hängt zusätzlich davon ab, wie stark die Konkurrenz bei Ihren Suchbegriffen ist und wie viele gute Verweise andere Websites auf Ihre setzen. Eine bestimmte Position in den Suchergebnissen lässt sich deshalb nicht vorhersagen.
Welche Webflow-Tarife braucht gute Suchmaschinenoptimierung?
Für eine eigene Domain ist ein bezahlter Website-Tarif nötig; der Starter-Tarif veröffentlicht nur unter webflow.io. Auch 301-Weiterleitungen, das Feld für Schema-Markup, das Abschalten der Staging-Indexierung und noindex für einzelne CMS-Einträge setzen laut Webflow einen bezahlten Tarif voraus. Welche Stufe passt, hängt vor allem davon ab, ob Sie das CMS nutzen.
Wie viele Weiterleitungen verträgt ein Relaunch?
Eine feste Obergrenze nennt Webflow nicht, empfiehlt aber höchstens 1.000 Regeln. Bei großen Umzügen fassen wir alte Adressen deshalb mit Platzhaltern zusammen, statt jede Seite einzeln umzuleiten. Sonderzeichen im alten Pfad maskieren wir mit einem Prozentzeichen, und einen Schrägstrich direkt vor dem Fragezeichen lassen wir weg, weil Webflow ihn vor dem Abgleich entfernt.
Lassen sich KI-Crawler in Webflow aussperren?
Ja, über die Schalter zur Bot-Steuerung unter SEO > Indexing. Sie erzeugen robots.txt-Regeln für bekannte Such- und KI-Bots. Zusätzlich kann Webflow einen Content-Signal-Header senden, eine Angabe in der Serverantwort, die Training, Suche und KI-Antworten getrennt regelt; das ist allerdings ein Vorschlag und noch kein anerkannter Standard. Wer Suchmaschinen-Crawler sperrt, verliert Sichtbarkeit, deshalb stellen wir das nur gezielt ein.
Wie steht Ihre Webflow-Website heute da?
Nennen Sie uns die Adresse. Wir messen den Stand mit Seobility und sagen Ihnen, was in Webflow zuerst zu tun ist.