Zum Inhalt springen René Kress – Shopify Entwicklung & Consulting Kostenloser Befund

Schnittstellen · Marketing und CRM

Shopify und Klaviyo
verbinden.

Klaviyo ist eine Plattform für E-Mail-, SMS- und WhatsApp-Marketing mit eigener App im Shopify App Store. Wenn Sie Shopify und Klaviyo verbinden, landen Kunden, Bestellungen, Produkte und das Verhalten im Shop als Profile und Ereignisse in Klaviyo. Wir zeigen hier, welche Daten fließen, welche Einstellungen über die Einwilligung entscheiden und wo die typischen Fehler liegen.

KundenprofileShopify → Klaviyo
E-Mail-Adresse, Vor- und Nachname, Telefonnummer, Ort, Postleitzahl, Land, Sprache, Shopify-Tags und der Einwilligungsstatus für E-Mail und SMS. Klaviyo ordnet die Daten in erster Linie über die E-Mail-Adresse einem Profil zu.
BestellungenShopify → Klaviyo
Jede Bestellung erscheint als Ereignis „Placed Order“, jeder Artikel zusätzlich als „Ordered Product“. Später folgen „Fulfilled Order“, „Cancelled Order“ oder „Refunded Order“, jeweils mit Bestellwert, Produkten und verwendeten Rabattcodes.
Produkte und BestandShopify → Klaviyo
Produktdaten und Lagerbestände stehen für Kampagnen und Flows (automatische Nachrichtenstrecken) bereit, etwa für Hinweise, wenn ein Artikel wieder lieferbar ist. Das klappt nur, wenn Shopify das Produkt bei Bestand null nicht einfach weiterverkauft.
Verhalten im ShopShopify → Klaviyo
Über das Klaviyo-App-Embed, einen Baustein, den Sie im Theme einschalten, erfasst Klaviyo „Active on Site“, „Viewed Product“, „Viewed Collection“, „Submitted Search“ und „Added to Cart“. Bei Besuchern aus der EU hängt das von der Cookie-Einwilligung ab.
Abgebrochene CheckoutsShopify → Klaviyo
Das Ereignis „Checkout Started“ entsteht, sobald im Checkout eine E-Mail-Adresse eingetragen ist. Darauf bauen Erinnerungs-Flows für nicht abgeschlossene Käufe auf. Wer vor der Eingabe der E-Mail-Adresse abbricht, löst in Klaviyo kein Ereignis aus.
Abostatus und ProfilfelderKlaviyo → Shopify
Optional schreibt Klaviyo den E-Mail- und SMS-Abostatus nach Shopify zurück, dazu eigene Profilfelder als Metafelder (Zusatzfelder in Shopify). Namen und Telefonnummer ergänzt Klaviyo nur, wenn das Feld in Shopify leer ist. Profildaten kommen innerhalb von 30 Minuten an.
  1. Fertige App aus dem Shopify App Store

    Der Standardweg ist die App „Klaviyo: Email Marketing & SMS“ des Herstellers Klaviyo. Sie starten die Verbindung in Klaviyo bei den Integrationen, geben Ihre myshopify-Adresse ein und bestätigen die Berechtigungen in Shopify. Danach lädt Klaviyo zuerst die letzten 90 Tage und anschließend den gesamten Verlauf. Anmeldeformulare und Tracking setzen das aktivierte App-Embed voraus. In Shopify Flow, dem Automatisierungswerkzeug von Shopify, bietet Klaviyo zusätzlich die Aktion „Track an event“.

  2. Über einen Connector

    Für Kunden, Bestellungen und Produkte brauchen Sie keinen Connector, also keinen zusätzlichen Verbindungsdienst; das erledigt die App. Ein Connector lohnt sich für weitere Quellen, etwa ein Kassensystem oder ein Buchungstool. Zapier bietet für Klaviyo unter anderem die Aktionen „Create Event“, „Subscribe Profile“ und „Add Profile to List“. In der Dokumentation von n8n ist kein eigener Klaviyo-Knoten aufgeführt; dort rufen Sie die Klaviyo-API (Programmierschnittstelle) über den HTTP-Request-Knoten auf. Achten Sie darauf, dass Ereignisse nicht doppelt ankommen.

  3. Eigene Anbindung über die API

    Die API von Klaviyo verwaltet Profile, Ereignisse, Produktkataloge und Abonnements. Ein Aufruf kann bis zu 1.000 Profile für E-Mail oder SMS anmelden. Ist die Zielliste auf Double-Opt-in gestellt, also auf Bestätigung der Anmeldung per Link, erhalten sie zuerst eine Bestätigungsnachricht. Jeder Endpunkt, also jede einzelne Adresse der API, hat eigene Grenzen pro Sekunde und Minute. Bei Überschreitung antwortet Klaviyo mit Fehler 429 und nennt die Wartezeit. Das lohnt sich für Daten, die Shopify nicht kennt, etwa aus einer Warenwirtschaft.

Weiteres Programm prüfen

Was soll fließen? (optional)

Nur den Namen des Programms eingeben, keine persönlichen Daten. Mehr im Datenschutz.

Brauche ich für Pop-ups eine zusätzliche Shopify-App?

In der Regel nicht. Klaviyo bringt eigene Anmeldeformulare und Pop-ups mit, die im Shop erscheinen, sobald das App-Embed aktiv ist. Wichtig ist, dass jedes Formular in eine Liste mit der gewünschten Opt-in-Einstellung schreibt. Klaviyo versieht jede Formularübermittlung mit Zeitstempel und Versionsbezeichnung; so können Sie später nachvollziehen, wann und über welche Formularversion sich jemand angemeldet hat.

Wie lange dauert die erste Synchronisierung?

Klaviyo lädt zuerst die Daten der letzten 90 Tage, damit Sie mit aktuellen Kunden arbeiten können, und danach den gesamten Verlauf. Laut Klaviyo dauert das je nach Zahl der Bestellungen, Kunden und Produkte wenige Minuten bis mehrere Tage. Anschließend kommen neue Daten in Echtzeit an. Starten Sie Auswertungen über den gesamten Verlauf erst, wenn die Synchronisierung abgeschlossen ist.

Warum zeigt Klaviyo weniger abgebrochene Checkouts als Shopify?

Klaviyo erzeugt „Checkout Started“ erst, wenn im Checkout eine E-Mail-Adresse steht. Wer vorher abbricht, taucht in Klaviyo nicht als Checkout auf. Dazu kommt die Cookie-Einwilligung: Ohne Zustimmung fehlen bei Besuchern aus der EU Ereignisse wie „Added to Cart“. Prüfen Sie diese beiden Punkte, bevor Sie einen Fehler in der Anbindung vermuten.

Wie kommt die SMS-Einwilligung aus dem Checkout zu Klaviyo?

Sie aktivieren in Klaviyo die Einstellung „Sync your Shopify SMS subscribers to Klaviyo“ und im Shopify-Checkout das Feld für SMS-Werbung. Die Einwilligung wird übertragen, sobald jemand die Telefonnummer eingibt, das Häkchen setzt und zum Versand weitergeht; eine abgeschlossene Bestellung ist dafür nicht nötig. Bei einer Liste mit Double-Opt-in gilt sie erst nach der Bestätigung.

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Wir prüfen Ihren Fall mit Klaviyo, bevor wir ein Angebot machen, und nennen Ihnen einen Festpreis.