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SEO für jedes CMS · Shopsysteme

SEO für Gambio,
vom Boost bis zur Sitemap.

Gambio bringt zentrale SEO-Funktionen mit: lesbare Adressen über den SEO Boost, Meta-Angaben wie Titel und Beschreibung je Seite, einen Sitemap-Generator für das Inhaltsverzeichnis an Suchmaschinen und eine robots.txt mit Regeln für Suchroboter. Wie weit wir darüber hinausgehen, hängt davon ab, ob Ihr Shop in der Gambio Cloud oder auf eigenem Server läuft. Die Optimierung richten wir nach Seobility aus, vom Boost bis zur Sitemap.

SteckbriefGambio
System
Gambio GX4 bis GX26 (Gambio Cloud oder eigenes Hosting)
Eingriff
Weitgehend Fast alles über Bordmittel und Erweiterungen
Werkzeuge
Admin-Bereich Suchmaschinenoptimierung, Toolbox, StyleEdit 4 und Themes, Gambio Store
Messung
Seobility und Search Console, vorher und nachher
Garantie
90 % in Technik & Meta und Struktur, Garantiebedingungen
Ladezeit
Unter Einstellungen > System > Performance aktivieren wir das HTTP-Caching, also das Zwischenspeichern von Skripten im Browser, dazu die GZip-Kompression der Übertragung und die HTML-Kompression; auf Wunsch steht das CSS direkt im Seitenkopf. Seit Version 4.9.5 unterstützt Gambio das kompakte Bildformat WebP. Nach geänderten Bildoptionen starten wir die Stapelverarbeitung, sonst gelten neue Werte nur für neue Bilder.
SEO Boost und Adressen
Der Gambio SEO Boost macht aus technischen Adressen lesbare Pfade, getrennt schaltbar für Artikel, Kategorien und Content-Seiten, auf Wunsch mit Sprachcode. Mit „Kurze Produkt-URLs“ entfällt der Kategoriepfad im Artikellink. Über das Feld URL Rewrite vergeben wir einzelnen Seiten eigene Adressen; jede Sprache hat dabei eigene URL Keywords, also eigene Adressbestandteile.
Meta-Angaben
Artikel, Kategorien und Content-Seiten haben eigene Felder für Meta Title, den Titel im Suchtreffer, und Meta Description, den Text darunter. Unter Einstellungen > Suchmaschinenoptimierung > Meta-Angaben legen wir fest, ob ein Standard-Titel vor oder nach dem Seitentitel steht. Systemseiten wie Sonderangebote oder Neue Artikel versorgen wir unter Statische Seiten.
Überschriften und Texte
Für Kategorien lässt sich eine eigene Überschrift setzen, die vom Kategorienamen abweicht, dazu eine Beschreibung oben und eine zweite unten auf der Kategorieseite. So steht ein kurzer Einstieg über den Produkten und der ausführliche Ratgebertext darunter. Kategoriebilder erhalten einen Alternativtext, die Bildbeschreibung für Suchmaschinen und Screenreader.
Sitemap und robots.txt
Der Sitemap-Generator legt je aktiver Sprache eine Datei und eine sitemap_index.xml an, die wir in der Google Search Console, dem Prüfwerkzeug von Google, einreichen. Ob eine Seite hineinkommt, steuert ein Haken an Artikel, Kategorie oder Content. Erneuert wird per Klick oder als zeitgesteuerte Aufgabe über einen Cronjob, einen regelmäßigen Serveraufruf.
Weiterleitungen
Unter Toolbox > Weiterleitungsregeln leiten wir alte Adressen, die sonst einen 404-Fehler (Seite nicht gefunden) liefern, per 301 dauerhaft um, im Expertenmodus auch ganze alte Kategorien per Platzhalter. Bestehende, aufrufbare Seiten lassen sich dort nicht umleiten. Bei eigenem Hosting ergänzen wir Sonderfälle im vorgesehenen Bereich der .htaccess, der Konfigurationsdatei des Webservers.
  1. mod_rewrite fehlt

    Der SEO Boost braucht mod_rewrite, ein Modul des Webservers für Adressumschreibungen, und die mitgelieferte .htaccess im Hauptverzeichnis. Fehlt die Unterstützung, ist der Shop nach dem Einschalten laut Handbuch nicht mehr erreichbar. Wir prüfen den Server vorher, schalten den Boost danach ein und leeren unter Toolbox > Cache die Caches für Seiten- und Modulausgabe.

  2. Disallow ist kein noindex

    Gambio trägt Seiten mit gesetztem Haken als Disallow in die robots.txt ein, für Rechtstexte rät das Handbuch dazu. Laut Google können gesperrte Adressen trotzdem im Index erscheinen, wenn andere Seiten verlinken. Verlässlich hilft ein noindex im Seitenkopf, das wir bei eigenem Hosting im Theme setzen; dafür muss Google die Seite crawlen dürfen.

  3. Gast ohne Haken

    Ist der Kundengruppencheck aktiv, sieht jede Gruppe nur freigegebene Artikel. Fehlt der Haken bei der Gruppe Gast, sind Produkte für Besucher ohne Konto und damit für Suchmaschinen weder sichtbar noch aufrufbar, auch nicht über einen direkten Link. Wir prüfen die Freigaben, bevor wir an Texten arbeiten.

  4. 404 ohne eigene Fehlerseite

    Ohne aktivierte eigene Fehlerseite leitet Gambio nicht gefundene Adressen auf die erweiterte Suche weiter. Besucher landen so ohne Erklärung auf einer Suchmaske. Wir aktivieren unter Inhalte > Eigene Fehlerseiten die Seite für nicht gefundene Inhalte mit hilfreichen Links und legen für umgezogene Inhalte gezielt Weiterleitungsregeln an.

  5. Caches nach Änderungen

    Gambio hält fertige Seiten in Zwischenspeichern bereit. Nach URL-Rewrite-Änderungen, neuen oder verschobenen Kategorien und geänderten Texten müssen diese Caches geleert werden, sonst bleiben alte Stände sichtbar. Wir arbeiten unter Toolbox > Cache die Einträge wie empfohlen von unten nach oben ab, mindestens Modulinformationen und Seitenausgabe.

  6. Sitemap ohne Zeitplan

    Ohne Cronjob für die Aufgabe „Export der Sitemap XML“ bleibt die Sitemap auf dem Stand des letzten Klicks, neue Produkte fehlen dann. Prioritäten und Änderungshäufigkeit je Artikel pflegen wir nicht aufwendig, weil Google diese beiden Angaben laut eigener Aussage ignoriert. Wichtiger ist, dass nur aufrufbare, kanonische, also maßgebliche Adressen in der Sitemap stehen.

Gambio Cloud oder eigenes Hosting: Was ist für SEO besser?

Für die Grundlagen macht es kaum einen Unterschied: SEO Boost, Meta-Angaben, Sitemap, robots.txt und Weiterleitungsregeln gibt es in beiden Varianten, das Handbuch gilt für beide. Unterschiede zeigen sich bei tieferen Eingriffen wie Änderungen am Theme-Quelltext oder Modulen von Drittanbietern, die in der Cloud nur eingeschränkt oder derzeit gar nicht möglich sind. Dafür spielt Gambio dort Updates selbst ein.

Erzeugt Gambio Rich Snippets selbst?

Ja, laut Hersteller erzeugt Gambio Rich Snippets, also erweiterte Suchtreffer, automatisch. Ob Google sie anzeigt, entscheidet Google, auch bei fehlerfreier Auszeichnung. Wir prüfen die Ausgabe Ihres Themes im Test für Rich-Suchergebnisse, denn ältere Versionen hatten Lücken, etwa fehlende Artikelbilder in den strukturierten Daten, den maschinenlesbaren Angaben hinter den Snippets. Behoben wurde das erst mit einem Update.

Was bringt der Gambio SEO Boost?

Lesbare Adressen wie /bekleidung/kleider/kragenkleid.html statt technischer Parameter. Besucher erkennen am Link, wo sie landen, und Weiterleitungen lassen sich leichter planen und auswerten. Aktivieren Sie den Boost in einem laufenden Shop nachträglich, prüfen wir vorher, ob alte Adressen sauber auf die neuen weiterleiten, damit bestehende Verweise und Suchtreffer weiter funktionieren.

Unser Gambio ist älter. Lohnt sich SEO trotzdem?

Ja, aber zuerst kommt meist das Update. Gambio bietet Update-Pakete auch für sehr alte Shops bis zur aktuellen Reihe 26 an. Spätere Versionen brachten SEO-relevante Korrekturen, etwa korrekte Canonical-Tags, also Verweise auf die maßgebliche Adresse, auf Kategorie-Folgeseiten, dazu WebP-Unterstützung und den Statuscode 503 im Offline-Modus, der Suchmaschinen eine vorübergehende Pause meldet.

Wie steht Ihre Gambio-Shop heute da?

Nennen Sie uns die Adresse. Wir messen den Stand mit Seobility und sagen Ihnen, was in Gambio zuerst zu tun ist.