Zum Inhalt springen René Kress – Shopify Entwicklung & Consulting Kostenloser Befund

SEO für jedes CMS · Shopsysteme

SEO für WooCommerce,
vom Filter bis zur Variante.

WooCommerce macht aus WordPress einen Shop und bringt eigene Seitentypen mit: Produkte, Kategorien, Marken, Warenkorb und Kasse. Jeder Typ braucht für SEO andere Regeln, vom Filter in der Kategorie bis zur Variante im Produkt. Wir richten Ihren Shop im laufenden Betrieb nach den Prüfbereichen des SEO-Prüfdienstes Seobility und den Daten der Google Search Console ein, des Werkzeugs von Google für Website-Betreiber.

SteckbriefWooCommerce
System
WooCommerce (Shop-Plugin für WordPress)
Eingriff
Volle Kontrolle Server, Code und Ausgabe erreichbar
Werkzeuge
WooCommerce-Bordmittel, Yoast SEO mit Yoast WooCommerce SEO, Rank Math SEO, Google for WooCommerce
Messung
Seobility und Search Console, vorher und nachher
Garantie
90 % in Technik & Meta und Struktur, Garantiebedingungen
Produkt- und Kategorieseiten
Kategorien haben in WooCommerce ein eigenes Beschreibungsfeld, das allerdings nur erscheint, wenn das Theme, also die Design-Vorlage, es anzeigt. Wir schreiben Einleitungstexte für die wichtigsten Kategorien und für Markenseiten, die seit WooCommerce 9.6 fest eingebaut sind. Produkte bekommen eigene Titel, Kurzbeschreibungen und Alt-Texte, also Bildbeschreibungen, für jedes Produktbild.
Filter und Sortierung
Sortierung und Filter hängen Parameter an die Adresse, etwa „?orderby=price“ oder „?filter_farbe=rot“. Jede Kombination ergibt eine neue Adresse mit fast gleichem Inhalt. Filterseiten ohne eigene Suchnachfrage sperren wir, wie Google es empfiehlt, in der Steuerdatei robots.txt für Crawler, die Abrufprogramme der Suchmaschinen, und lassen sie in der Sitemap, dem Seitenverzeichnis für Suchmaschinen, weg.
Strukturierte Daten
Auf Produktseiten gibt WooCommerce von sich aus strukturierte Daten nach Schema.org aus, also maschinenlesbare Angaben zu Name, Preis, Verfügbarkeit, Artikelnummer und Kundenbewertungen. Seit Version 9.2 gibt es ein Feld für GTIN oder EAN, die weltweite Artikelnummer, dessen gültige Werte ebenfalls einfließen. Wir füllen diese Felder vollständig und testen das Ergebnis mit dem Prüfwerkzeug von Google.
Indexierung
Warenkorb, Kasse und Kundenkonto markiert WooCommerce selbst mit noindex, der Bitte an Suchmaschinen, eine Seite nicht aufzunehmen; Bestellbestätigungen ebenso. Canonicals, also Hinweise auf die Hauptadresse, fehlen dagegen auf Kategorieseiten, denn WordPress setzt sie nur auf Einzelseiten. Diese Lücke schließen wir per SEO-Plugin und nehmen Schlagwort- und Attributarchive mit wenig Inhalt aus dem Index.
Ladezeit und Caching
Ein Seiten-Cache, der fertige Seiten zwischenspeichert, beschleunigt Produkt- und Kategorieseiten. Warenkorb, Kasse und Kundenkonto müssen dagegen dynamisch bleiben, ebenso Aufrufe mit den Warenkorb-Cookies von WooCommerce. WP Super Cache berücksichtigt das von sich aus, bei anderen Caching-Plugins tragen wir die Ausnahmen selbst ein und testen danach den Kaufablauf.
Mehrsprachigkeit
Mehrsprachige Shops bauen wir mit WPML und dem Zusatz „WPML Multilingual & Multicurrency for WooCommerce“ oder mit Polylang und „Polylang for WooCommerce“. So erhalten Produkte, Kategorien und Attribute übersetzte Fassungen samt hreflang, der Sprachangabe für Suchmaschinen. Preise, Lagerbestand und Bilder bleiben zwischen den Sprachen abgeglichen.
  1. Shop im Modus „Coming soon“

    Neue Shops stehen nach der Einrichtung automatisch im Modus „Coming soon“. Dann sehen nur Angemeldete oder Besucher mit privatem Link den Shop, alle anderen eine Platzhalterseite, auch Suchmaschinen. Wir prüfen in den WooCommerce-Einstellungen zur Sichtbarkeit der Website, ob „Live“ aktiv ist, bevor wir an Titeln und Texten arbeiten.

  2. Warenkorb-Links mit Parametern

    In Produktlisten zeigt der Knopf „In den Warenkorb“ auf Adressen wie „?add-to-cart=123“. WooCommerce versieht diese Links mit nofollow, dem Hinweis, ihnen nicht zu folgen. Seobility kann sie trotzdem als interne Links mit dynamischen Parametern melden. Wir ordnen die Meldung ein und sperren solche Adressen bei Bedarf in der robots.txt.

  3. Varianten ohne eigene Adresse

    Größen oder Farben eines variablen Produkts haben in WooCommerce keine eigene Seite. In den strukturierten Daten fasst WooCommerce sie standardmäßig zu einer Preisspanne zusammen, GTIN und Artikelnummer einzelner Varianten fehlen dort. Wir pflegen die Variantenfelder trotzdem vollständig, seit Version 11.1 auch eigene Bildergalerien, und prüfen bei stark gesuchten Varianten ein eigenes Produkt.

  4. Zwischengespeicherter Warenkorb

    Speichert ein Caching-Plugin Warenkorb oder Kasse zwischen, sehen Kunden womöglich veraltete oder fremde Warenkorbinhalte. Das schadet nicht direkt bei Google, kostet aber Vertrauen und Umsatz. Wir schließen diese Seiten und die Cookies „woocommerce_items_in_cart“ und „wp_woocommerce_session_“ vom Cache aus und testen jede Änderung mit einer Probebestellung.

  5. Nachträglich geänderte Produktadressen

    Wer die Produktbasis unter „Einstellungen › Permalinks“ später ändert, etwa um die Kategorie in die Adresse aufzunehmen, ändert alle Produktadressen. Ohne Weiterleitungen enden alte Links und Google-Treffer dann auf Fehlerseiten. Wir planen solche Umstellungen vorab und legen für jede alte Adresse eine 301-Weiterleitung an, also eine dauerhafte Umleitung.

Bekommt jede Variante eine eigene Seite bei Google?

Nein. Ein variables Produkt ist in WooCommerce eine einzige Seite, Größe oder Farbe wählen Kunden dort aus. In den strukturierten Daten steht standardmäßig eine Preisspanne von der günstigsten bis zur teuersten Variante. Hat eine Variante eigene Suchnachfrage, etwa eine bestimmte Farbe, kann ein eigenständiges Produkt mit eigener Beschreibung sinnvoller sein.

Sollen Filterseiten bei Google erscheinen?

Meist nicht. Filter erzeugen sehr viele Adressen mit fast gleichem Inhalt, die Crawler beschäftigen, ohne Besucher zu bringen. Google rät, solche Adressen per robots.txt zu sperren; Canonicals und nofollow wirken laut Google auf Dauer schwächer. Lohnt sich eine Kombination, etwa eine Marke, legen wir dafür eine eigene Kategorie- oder Markenseite mit Text an.

Reicht WooCommerce ohne SEO-Plugin?

Für den Anfang deckt WooCommerce einiges ab: Produkt-Schema, noindex für Warenkorb und Kasse, Einstellungen für Produktadressen. Meta-Beschreibungen erzeugt aber weder WordPress noch WooCommerce, und kanonische Angaben gibt es nur auf Einzelseiten, nicht auf Kategorie- oder Filterseiten. Diese Lücken schließt ein SEO-Plugin wie Yoast SEO oder Rank Math.

Wie schnell wirkt SEO im Shop?

Korrekturen an Titeln, Adressen oder Indexierung greifen, sobald Google die betroffenen Seiten erneut abgerufen hat, laut Google nach einigen Tagen bis Wochen. Wie weit Ihre Produkte danach nach oben kommen, entscheidet Google auch nach dem Angebot der Mitbewerber und nach Links anderer Websites auf Ihren Shop. Den Fortschritt zeigen wir Ihnen in der Search Console.

Wie steht Ihre WooCommerce-Shop heute da?

Nennen Sie uns die Adresse. Wir messen den Stand mit Seobility und sagen Ihnen, was in WooCommerce zuerst zu tun ist.